Banken fordern immer häufiger Fortführungsprognosen von Geschäftskunden

Banken fordern immer häufiger Fortführungsprognosen von Geschäftskunden

Lange bevor die ersten Gerüchte einer Zahlungsunfähigkeit oder auch das Wort „Pleite“ die Runde machen, sind es die Banken, die über eine drohende Überschuldung am besten Bescheid wissen. Fehlt das Geld zur Begleichung aller Verbindlichkeiten setzen einige Unternehmer häufig aus purer Verzweiflung bei den Raten für Investitionskredite zuerst den Rotstift an. Wurden Unternehmer früher von den Banken in dieser Situation zu einem klärenden Gespräch eingeladen, sind Geldinstitute nach den Finanzkrisen dazu übergegangen mit diesen Terminen auch die Vorlage einer aktuellen Fortführungsprognose zu fordern. Gemeint ist damit in der Regel nicht die Prognose, die gegebenenfalls im Rahmen des Jahresabschlusses erfolgt ist, sondern eine gesonderte Bewertung für die aktuelle Situation. Findet der Termin zum Beispiel im August statt, können seit Anfang des Jahres Änderungen aufgetreten sein, die eine Neubewertung zwingend erforderlich machen.

Die Geschäftsführer dürfen sich bei dieser Aufgabe Hilfe holen

Skibka / Pixabay

Droht aufgrund nicht gezahlter Raten die Kündigung des Kredits, ist eine enge Zusammenarbeit mit der jeweiligen Bank gefragt. Langjährige Unternehmer haben in dieser Situation durchaus einen gewissen Spielraum, da diese in den Jahren zuvor auch unternehmerische Erfolge vorzuweisen haben. Um den zeitlich vorgegebenen Rahmen nicht zu überschreiten, ist es sinnvoll sich für die Erstellung der Fortführungsprognose Hilfe zu sichern. Erfahrene Steuerberater und eigens für diesen Zweck gegründete Unternehmen bieten in Großstädten wie Berlin oder deutschlandweit ihre Hilfe an, um die geltenden Standards einzuhalten und endgültig schwarz auf weiß für eine Klärung zu sorgen.

Eine negative Fortführungsprognose ist kein Grund zur Verzweiflung

Wer nach Monaten der finanziellen Probleme und schlafloser Nächte die negative Fortführungsprognose in den Händen hält, hat jedes recht zunächst an das Ende des Unternehmens zu glauben. In der Insolvenz gibt es jedoch auch die Chance auf eine Sanierung. Aus diesem Grund ist es unverzichtbar sich professionelle Hilfe zu sichern und sich auf diesem Weg begleiten zu lassen. An dieser Stelle Kampfgeist zu entwickeln und weiterhin um Lösungen zu ringen, hat auch in der laufenden Insolvenz bereits einigen Unternehmern die Existenzgrundlage für die Zukunft gesichert. Sich von unrentablen Geschäftsmodellen oder Zweigen des Unternehmens zu trennen sind dabei nur zwei der zahlreichen Optionen, welche die Geschäftsführer ergreifen können. Je überlegter sich dieses Vorgehen gestaltet, so besser stehen die Chancen diese Krise hinter sich lassen zu können.

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