Wenn Unternehmen in die Insolvenz gehen

Wenn Unternehmen in die Insolvenz gehen

Mit dem Anmelden der Insolvenz hat der finanzielle Schrecken noch lange kein Ende

Der wahre Charakter der Insolvenz wird von vielen Geschäftsführern bis heute stark unterschätzt. Im Mittelpunkt jeder Insolvenz stehen die Gläubiger und deren Forderungen, an die nächste Stelle der Prioritäten rückt der Schutz der Arbeitsplätze der Angestellten. Die Reputation oder gar die Bonität der Geschäftsführer zu retten ist dagegen kein Punkt, der während der laufenden Insolvenz für den Insolvenzverwalter oder die Justiz keine besondere Bedeutung besitzt. Bei den ersten Gesprächen mit dem Insolvenzverwalter auf Verständnis zu hoffen oder auch Forderungen zu stellen gehört zu den Fehlern, die noch schneller auf das Abstellgleis führen. Die Insolvenz führt zudem immer dazu, dass die Finanzen des Unternehmens detailliert geprüft werden. Findet sich hierbei der geringste Hinweis auf eine Insolvenzverschleppung, sind die Insolvenzverwalter gezwungen dies zur Anzeige zu bringen und die folgenden Ermittlungen der Behörden führt nicht dazu das Stresslevel langsam zu reduzieren.

Die Reputation nimmt durch die lange Wartezeit der Gläubiger oft zusätzlichen Schaden

Geduld gehört nicht zu den Tugenden von Gläubigern. Dies ist natürlich verständlich, da Lieferanten oder auch andere Unternehmer, die auf ihr Geld warten müssen selbst Gefahr laufen in die Insolvenz zu rutschen. Von der ersten Mahnung bis zur Insolvenz vergehen meist Wochen oder Monate, in denen sich die Kommunikation mit den Schuldnern oft schwierig bis unmöglich gestaltet. Müssen die Gläubiger schlussendlich noch auf große Teile der Forderung verzichten, halten die betreffenden Unternehmer mit der Meinung über den insolventen Geschäftsführer nicht hinterm Berg. Das führt schnell dazu innerhalb einer Region oder auch einer ganzen Branche einen schlechten Ruf zu haben. Wer plant erneut in dieser Branche tätig zu sein verfügt somit mit einer Insolvenz über den deutlich schlechtesten Voraussetzungen, um mit neuen Lieferanten oder Geschäftspartnern gute Konditionen auszuhandeln.

Die Alternativen zur Insolvenz bieten einen legalen Ausweg

Die Insolvenz anzumelden ist für einen Großteil aller Geschäftsführer noch immer der einzige Ausweg bei akuter Zahlungsunfähigkeit. Damit beschränken sich diese Unternehmer oftmals auf das bekannte Worst Case Scenario. Anstatt nach Kreditgebern oder Investoren Ausschau zu halten ist es ebenso unerlässlich mit einem erfahrenen Unternehmensberater Kontakt aufzunehmen. Zum Teil eines fundierten Krisenmanagements gehört es nicht nur die Ausgangssituation zu analysieren, sondern ebenfalls alle Alternativen zur Insolvenz wie den Verkauf oder die Liquidation zu beleuchten. Erst anhand dieses Wissens ist es den Geschäftsführern möglich nicht blind in die Insolvenz zu tappen und die Weichen auch für die eigene Zukunft in eine bessere Richtung zu lenken. Weitere Informationen lesen Sie hier auf der Seite: https://gmbhproblemeberlin.de/